Wir stehen jeden Tag in Gärten, auf Grünflächen und in Baumkronen – und tragen deshalb Verantwortung für das, was dort über Jahre gewachsen ist. Nachhaltigkeit ist für uns kein Schlagwort, sondern steckt in jeder einzelnen Leistung, vom Baum über die Rasenfläche bis zum Winterdienst. Ergänzend setzen wir dort, wo es sinnvoll ist, auch auf ein breites Spektrum an akkubetriebenen Geräten – leise, abgasfrei und CO₂-arm im Einsatz.
Über nachhaltige Pflege sprechen
Natur ist für uns kein Hintergrundbild, sondern unser eigentliches Arbeitsumfeld. Wer so nah dran ist, sieht auch, wie empfindlich ein gewachsenes Grünsystem sein kann – und wie viele Jahre es braucht, bis ein Baum, eine Hecke oder eine Fläche das erreicht, was sie einmal sein sollen.
Diese Nähe verstehen wir als Verantwortung, nicht nur als Arbeitsplatz. Deshalb ist bei uns eine Fällung immer die letzte und nie die erste Option – wo eine fachgerechte Pflege reicht, pflegen wir. Deshalb behandeln wir Grünflächen nicht als etwas, das man „abarbeitet“, sondern als etwas, das über Jahre mitwächst. Und deshalb setzen wir dort, wo es sinnvoll ist, auf leise, abgasfreie Technik statt auf die schnellste Lösung.
Nachhaltigkeit ist für uns damit kein zusätzliches Label, sondern die naheliegende Folge dessen, womit wir täglich arbeiten: mit etwas, das lange gewachsen ist und das wir in einem guten Zustand weitergeben wollen – an die nächste Saison und an alle, die die Fläche danach nutzen.
Nicht jede Nachhaltigkeitswirkung liegt auf der Hand. Hier zeigen wir zu vier zentralen Leistungen, welchen ökologischen Effekt sie – wissenschaftlich belegt – tatsächlich haben.
Über ihre Blätter verdunsten Bäume große Mengen Wasser und entziehen der Umgebungsluft dabei spürbar Wärme. Eine Auswertung der ETH Zürich von Satellitendaten aus 293 europäischen Städten (veröffentlicht in Nature Communications, 2021) zeigt: In Mitteleuropa sind baumbestandene Flächen im Sommer im Schnitt rund 10 °C kühler als bebaute Flächen – eine Grünfläche ohne Bäume schafft dabei nur einen Bruchteil dieser Kühlleistung. Jeder Baum, den wir durch fachgerechte Pflege erhalten statt fällen, bleibt damit auch ein kleiner Baustein fürs Mikroklima vor Ort.
Mehr zur Baumpflege →Eine dichte, gut durchwurzelte Rasenfläche lässt Regenwasser breitflächig versickern, statt es wie eine versiegelte Fläche sofort abzuleiten. Nach den Empfehlungen des Bayerischen Landesamts für Umwelt sollte Niederschlag möglichst breitflächig über bewachsenem Oberboden versickern – bereits 20 bis 30 cm durchwurzelter Boden reichen für eine wirksame natürliche Filterung. Ein gesunder Rasen wirkt so wie ein Schwamm: Er puffert Starkregen ab und trägt zur Grundwasserneubildung bei.
Mehr zur Grünpflege →Genau hier setzt unsere Bodenaufbereitung an. Verdichteter Boden verliert einen Großteil seiner Poren – jener Hohlräume, in denen Wasser und Luft gespeichert werden. Laut dem Hessischen Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie (HLNUG) sinkt dadurch nicht nur die Versickerungsfähigkeit spürbar, auch Bodenlebewesen und Pflanzenwachstum leiden. Mit Tiefenbelüftung per Druckluftinjektion lockern wir verdichtete Böden gezielt auf, ohne die Grasnarbe zu zerstören – der Boden kann wieder atmen, Wasser aufnehmen und Wurzeln mit Sauerstoff versorgen.
Mehr zur Bodenaufbereitung →Auftausalz wirkt zuverlässig gegen Glätte, hat aber ökologische Nebenwirkungen: Laut BUND Schleswig-Holstein steigt durch Salzeintrag die Chloridkonzentration in Böden und Gewässern, Wurzeln werden geschädigt und Bäume wie Ahorn, Linde oder Rosskastanie reagieren mit verspätetem Austrieb oder vorzeitigem Laubfall. Splitt ist dabei keine automatisch bessere Alternative: Laut dem Hintergrundbericht zum Umweltzeichen „Blauer Engel“ für Streumittel (Umweltbundesamt) ist der Energieaufwand für Gewinnung, Herstellung und Ausbringung von Splitt in mehreren zugrunde liegenden Studien höher als bei Salz, zudem lässt sich Splitt aus Gullys kaum zurückgewinnen. Wir setzen deshalb auf differenzierten Winterdienst: mechanisches Räumen vor dem Streuen und eine Dosierung nach tatsächlichem Bedarf statt nach dem Prinzip „viel hilft viel“.
Mehr zum Winterdienst →Benzinbetriebene Geräte sind seit Jahrzehnten Standard in der Außenanlagenpflege – laut, mit spürbaren Abgasen und wartungsintensiv. Moderne Akku-Geräte holen inzwischen bei Leistung und Ausdauer auf, ohne diese Nachteile: kein Benzingeruch, kein Warmlaufen, deutlich weniger Lärm bei Einsatz und Standby.
Für uns ist das kein Marketing-Argument, sondern eine praktische Entscheidung: Wer an Schulen, Kindergärten oder Pflegeheimen arbeitet, merkt schnell, wie viel angenehmer ein Einsatz ohne Motorenlärm für alle Beteiligten abläuft.
Bei Großeinsätzen wie Baumfällungen mit Seilklettertechnik oder großflächigem Winterdienst mit eigenen Einsatzgeräten kommt weiterhin die dafür jeweils passende, professionelle Technik zum Einsatz – Akku-Geräte ergänzen unseren Fuhrpark dort, wo sie ihre Stärken ausspielen.
Deutlich reduzierter Geräuschpegel – angenehmer für Anwohner, Mitarbeitende, Kinder und Bewohner.
Kein direkter Ausstoß von Abgasen beim Einsatz vor Ort.
Weniger bewegliche Verschleißteile als bei Verbrennungsmotoren.
Pflegearbeiten während des laufenden Betriebs stören den Alltag vor Ort spürbar weniger – etwa bei Schulen, Kindergärten, Krankenhäusern, Feuerwehren, Kasernen oder Forschungszentren.
Mehr erfahren →Ein ruhiger Gerätepark passt zum Ruhebedürfnis der Bewohnerinnen und Bewohner.
Referenzen ansehen →Pflegearbeiten während der Geschäftszeiten fallen für Kundschaft und Mitarbeitende weniger ins Gewicht.
Zu den Leistungen →Sprechen Sie uns an, wenn ein leiser, abgasfreier Einsatz für Ihr Objekt eine Rolle spielt.
Kontakt aufnehmen